Vergleich DPM 9450 vs. DS-3300

Die digitalen Diktiergeräte des Jahres 2005 dürften das DPM 9450VC und das DS-3300 gewesen sein. Während das PHILIPS Gerät seit einem positiven Test in der FACTS (Heft 1-2/2005) Monat für Monat mehr Käufer fand, entscheiden sich professionelle Nutzer in Zeiten des vorweihnachtlichen Kassensturzes sogar noch häufiger für das OLYMPUS Modell, das kürzlich in der FAZ (Nr. 177 vom 02.08.2005, Seite T2) gelobt wurde.

DPM 9450 und DS-3300 – Diktiergeräte der Referenzklasse

Diese Verkaufserfolge finden wir auch deshalb so interessant, weil sie zwei recht unterschiedliche Produkte betreffen: Das DPM 9450 ist das Top-Modell von PHILIPS, welches die entwickelte Funktionalität der aktuellen Produktreihe aufgenommen und um das – einzigartige – Merkmal der Verarbeitung von Sprachbefehlen erweitert hat. Das DS-3300 stellt hingegen eine durchdachte Reduktion des marktführenden DS-4000 von OLYMPUS dar: Anstelle des Schiebeschalters verfügt das Gerät über Drucktasten, und es kommt mit nur einer programmierbaren Funktionstaste für den auf höchste Effizienz bedachten Vieldiktierer aus.

Im Grunde bestätigt das intensive Interesse für zwei Diktiergeräte, die sich nicht sehr ähnlich sind, den Aufbau differenzierter Produktportfolios. Vor allem OLYMPUS und PHILIPS haben in den letzten Jahren in dieser Beziehung über den Tellerrand hinausgeschaut und nun erweist sich die breite Palette der jeweiligen Modelle nicht als Kopfgeburt eines gesättigten Marktes, sondern als umsichtige und bedarfsgerechte Produktion. Offensichtlich ist die Zielgruppe der Autoren nicht so homogen, dass sie in überwiegender Mehrheit einer Art von Bedienelement wie dem Schiebeschalter anhängt oder geschlossen vor dem letzten technischen Schmankerl halt macht. Dem von Apple so werbewirksam herausgestellten Anspruch, dass der Mensch nicht für den Computer da sei, sondern umgekehrt, finden wir bei den leistungsfähigen Diktiergeräte-Herstellern auf diese Art wieder: Eine erkleckliche Zahl von Modellen deckt die häufigsten Anwendungsfälle ab und erleichtert es dem Nutzer, sich nicht in Widerspruch zu der noch ungewohnten Technik zu begeben.

Die Crux besteht indes nicht im Vorhandensein von Geräten, die Nutzungsgewohnheiten oder -erfordernisse optimal abdecken. Sie besteht vielmehr darin, vor und während des Kaufs zu vermitteln, welches Diktiergerät die geforderten Spezialitäten bedient.

Der Verkauf von digitalen Diktiergeräten und passendem Zubehör ist beratungsintensiv. Es genügt oftmals nicht, kaufwillige Kunden allein mit der Artikelliste im Webshop zu konfrontieren, in der selbstverständlich alle Produktmerkmale fein säuberlich aufgeführt sind. Oder eine preisbetonte Anfrage vorschnell mit der Nennung des in der Preisliste am weitesten unten angesiedelten Geräts zu beantworten. Denn die Auswirkungen eines Produktmerkmals – wie bspw. die USB Audio Class Spezifikation – auf seine Arbeitsumgebung, wird dem potentiellen Anwender nicht unbedingt bewußt. Und auch der Hinweis, dass ein Gerät mit Ausnahme des Preises keine seiner Anforderungen erfüllt, sollte einem guten Verkäufer so selbstverständlich über die Lippen gehen wie der, dass der Kunde auch preiswerter als gedacht zum Ziel kommen kann.

In diesem Sinne nehmen wir die Herausforderung an, Ihnen auf unseren Webseiten, telefonisch und im Ladengeschäft die DPM 9400, DS-2200 und deren Artgenossen zu differenzieren. An dieser Stelle sind Sie jedoch erst einmal zum Blättern, Finden, Kaufen und zur Abgabe von Anregungen eingeladen. Dafür Vielen Dank!

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